IMG 2937Die fünf neuen Sanitäter der Wasserwacht Zwiesel: (v.l.) Anna Gobbo, Daniela Eidenschink, Cindy Urmann, Manuela Topolski und Anna Ertl.


Mit Erfolg haben die fünf Zwieseler Wasserwachtler Ihre Sanitätsausbildung abgeschlossen. Sie unterstützen nun die Ortsgruppe bei Sanitätsdiensten in der Schnelleinsatzgruppe oder beim Dienst im Bad. 


Bericht der Passauer Neuen Presse vom 05.05.2018:

 PNP Bericht Sanitätsausbildung 05.05.2018

22 Mitglieder verschiedener Bereitschaften und der Wasserwachten des BRK-Kreisverbandes Regen haben ihre Sanitätsgrundausbildung in Regen absolviert. Vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden Volksfeste spricht das BRK von einem "Glücksfall". Denn der Sanitätsdienst ist das Bindeglied zwischen der Ersten Hilfe und dem Rettungsdienst. Dieser Dienst ist bei Volksfesten, aber auch kleineren Festen wie "Beach Partys" im Einsatz. So ist sichergestellt, dass bei Notfällen adäquat und schnell geholfen werden kann. Keines der beliebten Feste wäre ohne die freiwilligen Helfer durchführbar. Bis zu 134 Sanitäter und Rettungskräfte kümmern sich auf diesen Veranstaltungen um verletzte oder kranke Besucher und das vor allem an den Wochenenden.

An vier Wochenenden mit etwa 54 Unterrichtsstunden nahmen in der Ausbildungszentrale des BRK-Kreisverbandes Regen die 22 Teilnehmer aller Altersklassen an der Sanitätsgrundausbildung teil. Unter fachkundiger Anleitung eines vielköpfigen Ausbilderteams erlernten sie einschlägiges Wissen und Fertigkeiten – unter anderem Anatomie und Physiologie, Diagnostik, diverse Traumata, Verbandkunde und Reanimation, Infusionen und Medikamente, Rettung und Transport sowie die entsprechenden Rechtsvorschriften. "Im Notfall muss jeder Griff richtig sitzen. Deshalb haben wir die Prüfungen der Reanimation oder auch der Fallbeispiele im sanitätsdienstlichen Bereich umfangreich und im Team eingeübt", erklärt Sanitätsausbilder Stefan Selbach, der erstmals im Prüfungskomitee mitwirkte. Bei der Prüfung mussten die Kandidaten ihr Können in einer schriftlichen Prüfung und vier simulierten Notfallsituationen unter Beweis stellen. Ausbildungsleiter Franz-Josef Hock: "Wir schauen, ob alle Maßnahmen schnell und richtig umgesetzt werden, und ob die Helfer mit der vorhandenen Ausstattung im Team arbeiten können".

Dass es um die Effizienz und die ordnungsgemäße Betreuung des Patienten geht, betonten auch die Prüfer Alice Hannes-Pinzl, Kilian Bielmeier, Tobias Denk, Daniel Eisenreich und Stefanie König. So musste ein verunglückter Motorradfahrer oder ein Patient mit einer Schnittwunde am Bein genauso versorgt werden wie ein älterer Mann, der unter Schmerzen im Brustbereich klagte. Wichtigster Prüfungsbestandteil war der fehlerfreie Umgang mit dem Frühdefibrillator und der Einsatz des Larynxtubus bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung.
16 der 22 Teilnehmer bestanden mit sehr guter und guter Leistung. Für die restlichen Teilnehmer beginnen weitere Schulungen zur nächsten Prüfung.