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Eine Umfangreiche Erste Hilfe-Fortbildung haben 13 aktive Mitglieder der Wasserwacht absolviert. Ausbilder Stefan Selbach von der BRK-Bereitschaft vermittelte den Teilnehmern die neuesten Erkenntnisse rund um die Erste Hilfe und wies sie in die wichtigsten praktischen Maßnahmen der Erstversorgung ein. 

 

Selbach betonte, dass Ersthelfer zu zirka 90 Prozent der Fälle ihnen bekannten Personen helfen, denn die meisten Notfälle treten im häuslichen Umfeld auf. Ausbildungsinhalte waren insbesondere Maßnahmen bei akuten Erkrankungen, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. Nachdrücklich vermittelte der Ausbilder, wie wichtig es ist, bei Ertrinkenden umgehend mit einer Herz-/Lungenwiederbelebung zu beginnen.

Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Wiederbelebung um zirka 10 Prozent. Ausführlich behandelt wurden auch die für die Helfer der Wasserwacht wichtigen Themen Hitzschlag, Sonnenstich und Unterkühlung. 

Breiten Raum nahme die praktischen Übungen bei verschiedenen Notfallszenarien ein. Was tun bei Auffinden einer verunfallten oder erkrankten Person? Wie lagere ich sie richtig? Wie versorge ich Verletzugen und Wunden? Was ist zu tun bei einem Kreislaufstillstand oder bei Verbrennungen und Verätzungen? Das jeweilige Vorgehen übten die Teilnehmer mit Eifer. 

2. Vorsitzender Sepp Schreder bedankte sich bei Ausbilder Stefan Selbach für die ineressante Fortbildung und bei den Wasserwachtlern für ihre Teilnahme. Er betonte, dass es im Notfall nur einen einzigen Fehler gebe - nichts zu tun. Erfreut zeigte sich Schreder, dass alle Teilnehmer die Fortbildung mit Erfolg abschließen konnten.